9 Fragen, die Du Deiner SEO-Agentur stellen sollten

Damit Du im Dickicht der Fachbegriffe und Angebote die Übersicht behältst, haben wir 9 Fragen (und passende Antworten) zusammen gestellt, die Du Deiner SEO-Agentur vor der Beauftragung stellen solltest.
Manuel Leinung
Manuel Leinung

Inhaltsverzeichnis

Du bist auf der Suche nach einer SEO-Agentur für die Betreuung Deiner Website oder Deines Webshops? Natürlich freuen wir uns, wenn Du auch uns anfragst 😏.

Damit Du im Dickicht der Fachbegriffe und Angebote die Übersicht behältst, haben wir 9 Fragen (und passende Antworten) zusammen gestellt, die Du Deiner SEO-Agentur vor der Beauftragung stellen solltest. 

Was sind Eure Ziele bei der SEO-Optimierung?

Diese Frage sollte Deine SEO-Agentur Dir stellen – tut sie das nicht, ist das schon der erste Fehler.

Bei der Optimierung von Webseiten sollte es immer ein klar definiertes Ziel geben, Beispiele dafür wären

  • mehr Anrufe erhalten
  • mehr Besucher auf der Website (Traffic)
  • mehr Anmeldungen/App-Downloads
  • weniger Kaufabbrüche (Conversion Rate Optimierung)

Stellt Dir Deine Agentur diese Frage nicht, werden die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht zu Deiner Strategie und Philosophie passen.

Welche Vorschläge habt Ihr?

An dieser Stelle hat sich Deine SEO-Agentur hoffentlich bereits ein Bild von Deiner aktuellen Website (oder Deinem Shop) gemacht und kann ein paar konkrete Vorschläge bringen.

Akzeptable Antworten wären zum Beispiel:

  • Erstellung eines Keyword-Sets
  • Analyse des vorhandenen Contents
  • Aufbau der Authority
  • Erstellung von hochwertigem Content.

Wenn Du eine solche Antwort erhälst, kannst Du direkt die nächste Frage anschließen:

Wie macht Ihr das?

SEO ist kein Hokus-Pukus, sondern eine gesunde Mischung aus Handwerk und Wissen.

Deine SEO-Agentur sollte in der Lage sein, mit eigenen (und verständlichen) Worten wiederzugeben, was genau gemacht werden soll.

Solltest Du an dieser Stelle nur unverständliche Buzzwords hören oder Erklärungen wie „das ist unser Geschäftsgeheimnis“, ist Vorsicht geboten.

Die Antwort auf diese Frage sollte in etwa lauten „wir erstellen Inhalte passend zur Suchintention der Nutzer und leiten von tatsächlichen Zahlen und Fakten weitere Schritte ab, um die Ziele zu erreichen“.

Braucht Ihr Informationen von mir?

Auf diese Frage solltest Du ausnahmslos ein „Ja“ hören.

Nur Du kennst Dein Geschäft, Deine Produkte und Deine Mitbewerber.

Je mehr Informationen Du Deiner SEO Agentur lieferst, desto eher verfolgt die daraus resultierende SEO-Strategie auch Deine Business-Ziele.

Sei vorsichtig bei SEO-Agenturen, die nach Beauftragung zwei Monate in der Versenkung verschwinden, um „Deine Seite für Suchmaschinen zu optimieren“.

Könnt Ihr mir ein paar Referenzen nennen?

Diese Frage ist ein wenig tricky, denn SEO-Agenturen stehen vor einem Dilemma: Pro Region und Branche kann nur ein Kunde Platz 1 bei Google besetzen.

Wenn Deine SEO-Agentur Dir hier Referenzen aus Deiner eigenen Branche liefert – und womöglich auch noch aus der gleichen Region – dann solltest Du Deine Suche nach einer SEO-Agentur unbedingt neu starten.

Werden Dir stattdessen Referenzen genannt, die technisch vergleichbar sind (zum Beispiel WordPress- oder Magento-Projekte einer vergleichbaren (!) Branche), stehen die Chancen auf ein erfolgreiches Projekt gut.

Erhalte ich einen SEO-Report?

Das schöne am Onlinemarketing sind konkrete Zahlen, die sich vergleichen lassen – Impressions, Klicks, Anfragen… Du merkst, worauf ich hinaus will.

Der SEO-Report sollte nachvollziehbar darstellen, welche Position in Suchmaschinen Du zu den vereinbarten Keywords belegst.

Ob Du den Report wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich erhalten solltest, hängt vom konkreten Projekt ab.

Ist dein Wettbewerb sehr stark, lohnt es sich wahrscheinlich, wöchentlich Rankings zu überprüfen. 

Welche Tools zur Zusammenarbeit nutzt Ihr?

Der offensichtliche Grund für diese Frage ist, dass Du wissen möchten, wofür Du bezahlen. Und das ist ein ausgezeichneter Grund!

Wahrscheinlich ist es für Dich nicht wirklich spannend, jede einzelne Unteraufgabe im Projekt zu kennen, aber Du solltest einen groben Überblick über das haben, woran Deine SEO-Agentur gerade arbeitet.

Hierfür bieten sich Tools für die Zusammenarbeit an – etwa Meistertask oder Asana. Auch Google Drive bietet sich für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumente an.

Wieviele Backlinks könnt Ihr für X € generieren?

Hier gibt es nur zwei mögliche Antworten:

  • betretenes Schweigen
  • eine Erklärung, warum SEO so nicht funktioniert.

Okay, Spaß beiseite.

Tatsächlich sind Backlinks zwar wichtig, aber eben nur einer von vielen Rankingfaktoren.

Deine SEO-Agentur sollte in der Lage sein, potentielle Backlink-Quellen in einer Liste zusammen zu stellen und strukturiert abzuarbeiten.

Vorsicht ist geboten bei Angeboten wie „x Qualitäts-Backlinks für y €“.

Welche SEO-Tools nutzt Ihr?

Das Angebot an SEO-Tools ist groß, jede Agentur und jeder SEO hat da so seine Vorlieben.

Akzeptable Antworten sind Tools, die

  • Traffic und Rankings messen
  • den Wettbewerb beobachten und
  • Keywords und Backlink-Quellen vorschlagen.

Absolute No-Gos im SEO sind Tools, die

  • automatisiert Backlinks setzen
  • automatisiert Inhalte generieren
  • Inhalte auf sehr vielen Seiten gleichzeitig posten
  • Linkfarmen und Content-Networks.
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